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Unsere besten Herrenfrisuren aus 2014


Herrenfrisuren für die erste Jahreshälfte 2014 Wir waren selbst überrascht, über den Erfolg des ersten Artikels „Männerfrisuren 2013„. Deshalb entschieden...

20 Okt 2016

Herrenfrisuren für die erste Jahreshälfte 2014

Wir waren selbst überrascht, über den Erfolg des ersten Artikels „Männerfrisuren 2013„. Deshalb entschieden wir uns dafür, diese Serie fortzusetzen. Noch größer, noch ausführlicher und noch besser. Hoffen wir zumindest. Wir präsentieren euch die stilvollsten Herrenfrisuren für 2014, zumindest aus unserer Sicht. Da wir uns als Style Blog verstehen, haben wir alle passenden Informationen natürlich gleich mit eingepackt. Schnitt, Styling und Details. Alles dabei. Aufmerksam lesen, Bilder ausdrucken und dann eurem Frisör des Vertrauens die entsprechenden Anweisungen geben. Los geht’s. Viel Spaß bei unseren Herrenfrisuren für die erste Jahreshälfte 2014.

 

Männlichkeit pur durch einen akkurat geschnittenen Seitenscheitel.
Männlichkeit pur durch einen akkurat geschnittenen Seitenscheitel.

1.) Der Seitenscheitel (mittlere Länge).

Im letzten Männerfrisuren-Special haben wir euch den kurzen Seitenscheitel für Männer vorgestellt, da wir selbst große Fans des Schnitts sind, stellen wir euch auf Grund des „Gatsby-Hypes“, Seitenscheitel mittlerer Länge vor. Dieser kann variabel gestylt werden, mal im gegelten Gatsby-Style, mal im locker flockig mit Wachs. Der Scheitel gezogen, das Haar gekämmt und der Look glänzend. Die gelegte Frisur ist diesen Herbst/Winter der Bringer.

Schnitt.

GQ interviewte auf Grund der wachsenden Beliebtheit der Männerfrisur deshalb den Star-Coiffeur Manfred Kraft. Seine Antwort auf die Frage nach dem richtigen Schnitt: „Die Haare müssen in der Kontur, im Nacken und ums Ohr sehr kurz und sauber geschnitten sein!“ Die Seiten sind kurz, wir empfehlen eine gestufte Rasur bis zum Scheitel, das Deckhaar bleibt lang.

Wie beim traditionellen Seitenscheitel, auf Höhe der Schläfe eine perfekte Linie ziehen und Haare in zwei Richtungen trennen. Danach mit einem großbürstigen Kamm die Haare in die entsprechende Richtung bringen. Großbürstig deshalb, da später die Zeichnung und Linienführung des Kamms erkennbar sein muss. Die Haare dann mit ein bisschen Pomade/Wachs fixieren. Wer allerdings dünnes Haar hat, sollte lieber weniger benützen, da dieses sonst schnell fettig wirkt und wird.

Details.

  • Grundlänge: 5cm
  • Seiten: Rasiert mit Übergang / Oder gestuftes Schneiden
  • Koteletten: Gerade
  • Produkte: Pomade, Föhn – bei Interesse Gel für den „Dandy-Style“
Der Pompadour mit Seitenscheitel im Military-Style.
Der Pompadour mit Seitenscheitel im Military-Style.

2.) Der kurze Pompadour / Rockabilly Pompadour.

Ob Military oder Undercut, alle gehen sie auf den legendären Pompadour Haarstyle zurück. Wir zeigen euch die zwei heißesten Varianten der beliebten Männerfrisur für das kommende Jahr. Der Pompadour zeichnet sich generell dadurch aus, dass das Deckhaar länger als die Seiten ist. Soweit so gut. Wir unterscheiden hier jedoch zwischen dem kurzen Pompadour und dem Military Pompadour. Beide sind jeweils aggressiv geschnitten und lassen sich verschieden formen.

Ein kurzer Pompadour perfekt geschnitten.
Ein kurzer Pompadour perfekt geschnitten.

Schnitt.

Beim Schnitt gilt zu beachten, dass kein Undercut „eingebaut“ wird, das heißt es besteht ein feiner Übergang. Angefangen wird an den Seiten, jeweils mit variierenden Größeneinstellungen – rasiert. Überhalb des Ohres gerne auch ab 1mm, danach steigern bis auf Höhe Schläfe. Diese Variante garantiert eine herbe und kräftige Optik und zeichnet den kurzen Pompadour aus. Das Deckhaar könnt ihr gerne etwas länger lassen (ab 4cm). Es sollte vor allem darauf geachtet werden, dass der Übergang an der Schläfe stattfindet.

Beim Rockabilly/Military Pompadour wird genau gleich vorgegangen. Allerdings variiert der Schnitt auf Grund des Seitenscheitels. Das heißt ihr stylt die Haare gleich wie beim Short Pompadour, fügt allerdings einen Seitenscheitel auf Höhe der Schläfe hinzu.

Styling.

Da die Frisur relativ schnell und pflegeleicht ist, benötigt ihr eigentlich nur Pomade oder Wachs. Dies je nach Belieben in das Deckhaar einfügen und die Haare nach hinten ziehen. Falls gewünscht Seitenscheitel einbauen und fertig ist die perfekte Männerfrisur. Tipp: Kamm nur für das Fixieren des Seitenscheitels benutzen, ansonsten nicht angebracht. Außerdem solltet ihr wenig Wachs oder Pomade benutzen, da das Haar sonst fettig wirkt. Des Weiteren würde ich euch empfehlen kein gel zu benutzen.

Details.

  • Grundlänge: Deckhaar > 4 cm
  • Seiten: Sehr kurz (gerne auch rasiert) – ab 1 mm
  • Koteletten: Gerade & kurz
  • Produkte: Föhn, Wachs oder Pomade

razor pompadour herren

3.) Der Razor Faded Pompadour.

Der Razor Faded Pompadour ist die wohl krasseste Variante des Pompadour Herrenhaarschnitts und somit nicht für Jedermann. Durch die Ausgefallenheit und Individualität des Schnitts ist der Razor Faded Pompadour ein echter Geheimtipp. In den vergangenen Jahrzehnten war diese Herrenfrisur Ausdruck für alle Rockabillies und Hardliner. Der Männerschnitt eignet sich bestens für den modernen Gentleman, der durchaus selbstbewusst und stilvoll auftritt und sein Leben mit ein bisschen Extravaganz versüßen möchte.

Der Razor Faded Pompadour sieht hart aus und ist auch so gedacht.
Der Razor Faded Pompadour sieht hart aus und ist auch so gedacht.

Schnitt.

Zuerst wird ein Übergang gemäß des normalen Pompadours geschnitten. Der Übergang soll dabei relativ kurz geschnitten sein, allerdings gerne auch so, dass ein Seitenscheitel möglich ist. Als nächstes werden die Seiten anhand einer gezogenen Linie entlang der Kopfform halbiert. Die obere Hälfte wird an den Übergang angepasst, kurz auf lang (startend ab 1 mm). Die untere Hälfte (Richtung den Ohren) wird entweder mit einem Rasierschaum und einem Rasiermesser wegrasiert oder mit einem Trimmer so rasiert, dass nur noch Haarspitzen zu sehen sind. Danach wird ein zweiter Übergang eingebaut, der die beiden Hälften an der Seite verbindet. So entsteht ein zusammenhängender Look, von sehr kurz (0 – 1mm) bis kurz (4 mm; Höhe Schläfe). Da der Look etwas komplizierter ist, gibt es von Barbershopconnect ein klasse Video:

Das Deckhaar bleibt ähnlich lang wie beim Pompadour, wer diesen Schnitt noch extremer gestalten möchte, kann das Deckhaar auch etwas länger wachsen und dann an den Übergang anpassen lassen.

Styling.

Da der Look sehr stark wirkt, sollte deshalb kaum auf Produkte zurückgegriffen werden. Entweder ihr föhnt die Deckhaare im Stile eines Quiffs nach hinten oder ihr nehmt ein wenig Wachs oder Pomade und formt diesen in die entsprechende Richtung. Tipp: Gerne auch mit Seitenscheitel ausprobieren.

Details.

  • Grundlänge: Deckhaar > 4 cm
  • Seiten: Obere Hälfte: Sehr kurz (gerne auch rasiert) – ab 1 mm / Untere Hälfte: kahl rasiert
  • Koteletten: Gerade & kurz
  • Produkte: Föhn, Wachs oder Pomade

winter_undercut_herrenfrisur

4.) Der Winterundercut.

Es wird besinnlicher und ruhiger im Haar. Wir bleiben beim Undercut. Wer im Sommer Undercut trug, der kann im Winter gerne dabei bleiben. Doch anstatt das Deckhaar zu stylen, empfehlen wir dieses als Pony zu tragen. Und damit meinen wir nicht einen akkurat geschnittenen Pony, sondern gerne zersaust und ungleichmäßig. Einfach zur Seite ziehen, ohne große Hilfsmittel und natürlich lassen. So wirkt der „Winterundercut“ sportlich, jung und doch seriös. Übrigens zu Mützen sieht dieser Schnitt besonders cool aus.

Der "Winterundercut" hier hochgetragen.
Der „Winterundercut“ hier hochgetragen.

Schnitt.

Das Pendant zum Vokuhila (steht für: Vorne kurz, hinten lang) bleibt beim Winterundercut das Deckhaar lang und das restliche Haar (ab Ohrhöhe) kurz geschnitten. Allerdings empfehlen wir euch die Seiten nicht mit der Maschine schneiden zu lassen, da er sonst seine Natürlichkeit verliert. Die Seiten nicht zu kurz schneiden, ebenfalls keinen Übergang. So fällt das Deckhaar locker über die kurzen Partien. Als perfekte Basis präsentiert sich der angesagte Look jetzt in noch mehr Varianten. Mal gemäßigt, mal hoch angesetzt, sorgt er bei längerem Deckhaar in dieser Saison für spannende Kontraste. Besonders jugendlich wirkt ein von hinten leicht durchgestuftes Deckhaar, das am Vorderkopf in einem längeren Doppelpony endet. Gerne könnt ihr die Haare auch einfach nach hinten ziehen.

Styling.

Hierbei gibt es wenig zu beachten. Dem Deckhaar eine lockere Struktur geben, gerne in Form einer Richtung. Dieses dann in die entsprechende Richtung ziehen und fertig. Wer möchte, ein bisschen Wachs hinzugeben, aber Achtung: Nicht zu viel, sonst wirkt es verklebt.

Details.

  • Grundlänge: Deckhaar > 5 cm
  • Seiten: kurz (geschnitten) – ab 4-5 mm
  • Koteletten: Gerade & kurz
  • Produkte: geringfügig Wachs

herren dutt 1

5.) Der Männerdutt.

Ein Knoten voller Natürlichkeit und Spontanität. Der Männerdutt ist Zeichen purer Männlichkeit, auch wenn dieser auf den ersten Blick nicht so wirkt. Beim Herrendutt handelt es sich eigentlich weniger um einen exzellent frisierten, neoklassizistischen Chignon, wie man ihn beispielsweise von Primaballerinen kennt, sondern vielmehr um eine Art lockeren Dutt, der vor allem „lose“ zusammengebunden auf dem Hinterkopf sitzt. Ein Beispiel wer den Männerdutt perfektioniert, ist das Model Christian Göran oder Fußballstar Zlatan Ibrahimovic. Und weiblich ist das Ganze nicht, schon die stärksten Männer der Welt trugen einen Haardutt, dies geht beispielsweise bis ins alte Griechenland zurück, wo sich vor allem Athener Großbürger mit der Frisur schmückten. Modernere Vertreter waren die Krieger der Germanen und natürlich die japanischen Samurais.

Schnitt und Styling.

Wir empfehlen euch die Seiten kürzer als das Deckhaar zu lassen. So fallen sie leichter und sind besser zu „bändigen“. Den Dutt auf Höhe Hinterkopf ansetzen und schön festziehen, er sollte nicht zu arg wackeln. Ansonsten habt ihr hier alle Gestaltungsfreiheiten. Und glaubt uns: Das zieht nicht nur Frauen an, sondern schaut noch extrem lässig und cool aus.

Fazit.

Frisuren kommen und gehen. Mal sind sie in, mal out. Für 2014 haben wir uns in die alten, kernigen Frisuren verliebt. Getreu dem Motto: Rasiermesser, Seitenscheitel und Pomade.

Bilderquellen: Pinterest

Und jetzt weiterhin viel Spaß in unserem Männermagazin und ab zum Frisör. Übrigens, das passende Outfit findet ihr in unserer Kategorie “Nice to Have“.


Mex
Maximilian Kiechle

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