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Ist es nur Leidenschaft? Unser Weg in die Selbstständigkeit


6 Dez 2016

Ist es nur Leidenschaft? Unser Weg in die Selbstständigkeit

Dieser Beitrag wird unterstützt von Sage.

Gentlemen, vielen Dank für die positiven Reaktionen zum Relaunch der Website, die wir von euch über Nachrichten und Kommentare erhalten haben. Auch vielen Dank für die Glückwünsche zur getätigten Selbstständigkeit. Schön, dass ihr mit uns ab jetzt einen neuen Weg geht.

Vor allem der Gang zur Selbstständigkeit erregt im Bekanntenkreis doch oft Neugier und Interesse. Aus diesem Grund möchten wir euch gerne Tipps geben, die uns selbst sehr geholfen haben.

An all die potentiellen Jung-Entrepreneure, Kleinunternehmer, Freelancer oder einfach nur interessierte Leser, denen es ebenso wie uns, doch sehr unter den Nägeln brennt.

Ist es nur Leidenschaft?

Zu Beginn einer Selbstständigkeit stellt sich immer die Frage:

Kann Leidenschaft auch Umsatz bringen?

Diese Frage haben wir uns lange gestellt und sind zum Ergebnis gekommen, dass wir mit Snobtop eine Reise begonnen haben, die sehr viel Potenzial bietet und auf eine Umsetzung gerade zu wartet. Wie diese Reise aussehen soll, seht ihr in unserem letzten Artikel.

Es folgten zahlreiche Finanzkalkulationen, tiefgründige Expertengesprächen, anstrengende Anpassungen des Geschäftsmodells und letztendlich ein sehr detaillierter Businessplan mit einer klaren Idee und Vision sowie einem genauen Projektplan.

Wichtig: Egal wie überzeugt ihr von eurer Idee seid, lasst sie von Branchenprofis prüfen und analysieren – mehrmals. Passt dabei auf, wem ihr diese Idee anvertraut. Holt euch externe Unterstützung. Der deutsche Staat bietet unglaubliche Beratungsunterstützung zum Thema Gründung und Förderung, aber auch zahlreiche Webseiten versorgen euch mit allen notwendigen Informationen, zB StartingUp.

 

Unser Tipp: Abonniert Newsletter, liked Facebook-Seiten und informiert euch an allen Ecken wo ihr nur könnt. Dies gibt kostenlosen Zugang zu Know How, welches Gold wert sein kann.

Stärken nutzen, Schwächen anerkennen.

Wie schon im Businessplan hoffentlich analysiert, bemerkt ihr relativ schnell, was ihr könnt und bei welchen Themen ihr Hilfe benötigt. Dies einzusehen ist ein großer Schritt. Für uns war es immer Credo die Schwächen an Profis zu übergeben (oder Unterstützung zu holen), sodass wir uns voll und ganz auf unsere Stärken konzentrieren können.

Beispiel: Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass wir bei buchhalterischen Themen keine Helden sind. Dies war der Grund nach Unterstützung zu suchen, die uns effiziente Finanzbuchhaltung und konsequente Auftragsbearbeitung mit minimalem Zeitaufwand ermöglicht. Ebenso ist uns wichtig, dass die Informationen von überall zugänglich sind und in Echtzeit aktualisiert werden.

sage_snobtopUnser Tipp: Gerade um Finanzen im Griff zu haben empfehlen wir die kaufmännische Software für kleinere Unternehmen von Sage. Für 18€ im Monat könnt ihr beispielsweise mit dem Modell Sage 50 mühelos Angebote und Rechnungen schreiben, täglich in eure Finanzbilanzen einblicken und falls gewünscht Warenbestände verwalten und lenken.

 

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Dranbleiben und Ziele setzen.

Egal wie motiviert man zu Beginn ist, das Wichtigste ist aus unserer Sicht nicht aufzugeben und dranzubleiben. Auch wenn es sehr anstrengend ist, diese Mehrfachbelastung zu bewältigen. Nehmt die Sache ernst, es ist eine große Chance, die ihr selbst verwirklichen und steuern könnt.

Eine Gründung ist geprägt von zahlreichen spontanen Richtungsanpassungen, die sehr erfreulich aber auch oft deprimierend sein können. Geht damit professionell und geduldig um. Setzt die Schritte auf Basis des Projektplans Schritt für Schritt konzentriert und effektiv um und lasst euch durch Rückschläge nicht aufhalten.

Kurzfristige und mittelfristige Zielsetzungen helfen euch dabei dranzubleiben. Teilt die Gründungsphase in mehrere Teilziele ein. Jedes Erreichen eines Ziels motiviert euch und gibt neue Kraft. Versprochen.

 

Unser Tipp: Nichts überstürzen. Keine Entscheidung sollte zu schnell getroffen werden. Lasst diese mindestens einen Tag liegen und entscheidet am nächsten Tag mit klarem Kopf darüber. Oft sind Entscheidungen von zu viel Emotionen geprägt. Emotionen sind gut, aber in der Gründungsphase nicht angebracht.

Wann den Schritt wagen?

Eine wichtige Frage, die uns auch lange beschäftigt hat. Fabian und ich waren beide in einem Angestelltenverhältnis beschäftigt und haben über sieben Monate die Gründung parallel vorbereitet. Täglich haben wir uns gewünscht, dass wir uns endlich 100% auf unser eigenes Projekt konzentrieren können.

Der finale Schritt in die Selbstständigkeit hängt jedoch von vielen Faktoren ab. Für uns waren letztendlich folgende Fragen entscheidend:

  • Finanzielle Absicherung: Bin ich finanziell abgesichert (in Form von externen Kapitalflüssen oder Eigenkapital?
  • Realisierbarkeit: Ist mein Geschäftskonzept mit Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Umsetzung realisierbar?
  • Private Situation: Lässt es meine private Situation eine Selbstständigkeit zu bzw. habe ich die Unterstützung von Familie, Freundin und Freundeskreis?

Könnt ihr diese Fragen mit gutem Gewissen mit „Ja“ beantworten, dann steht euch einem Gang in die Selbstständigkeit nichts mehr im Wege.

 

Unser Tipp: Auch wenn es anstrengend ist, bereitet die Selbstständigkeit (falls möglich) unter Doppelbelastung so gut es geht vor. Gerade Themen rund um Gründung, Banken und Umsetzung lassen sich mit Hilfe von Gründerberatern, beispielsweise von der IHK, gemeinsam super bewältigen.

Nur keine Scheu.

Auch wenn so vieles zu beachten ist. Gründen lohnt sich. Allein was wir in den letzten acht Monaten dadurch dazugelernt haben war es komplett wert. Seid mit Herzblut dabei und glaubt an einen Weg, dann werdet ihr diesen Weg auch meistern.

Wir beginnen ab jetzt mit diesem Weg.

 

Habt ihr Fragen? Nutzt einfach die Kommentarfunktion und wir geben unser Bestes euch zu helfen.

Credits.

Titelbild: Unsplash / Alejandro Escamilla


Mex
Maximilian Kiechle

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