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Food Bowls - Superfood für den Mann

Food Bowls - Superfood für den Mann

Trend der Stunde - Food Bowls

Chia, selbstgemachte Mandelmilch, Quinoa, Acai Food Bowls, Cold Brew Coffee, Paleo, Streetfood oder Mocktails, kaum hat man sich an einen Foodtrend gewöhnt, kommt schon der nächste ums Eck geschossen. Dass man in diesem ganzen Foodie-Dschungel den Überblick verliert, ist komplett normal. So auch wir. Ehrlich gesagt haben wir auch absolut keinen Plan davon, weshalb gerne einmal Licht ins Dunkle bringen möchten. Dazu haben wir uns echte Profis für den Artikel geholt – Cathrin von Stuttgart-Isst und Jörg von EatThis.

Du bist was du isst!

Oft werde ich von meinen Lesern daher gefragt: „Muss ich das probiert haben?“ oder „Was ist denn nun eigentlich gesund?, so Cathrin. Oder besser gesagt eine kleine Hilfestellung zum Thema.

„Meine Leitlinie um mich durch die Angebotsvielfalt zu schlagen, hat einen eher biologischen Hintergrund: Du bist was du isst! Und das meine ich im ganz wörtlichen Sinn. Die Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, werden von unserem Körper zerlegt und aufgenommen. Sie werden ein Teil von uns. Gibt es etwas Intimeres da draußen? Nein! Ob wir wollen oder nicht, werden jedoch nicht nur brav die Dinge aufgenommen, die wir wirklich brauchen, wie z.B. Vitamine, etwas Zucker als Energielieferant oder gesunde Fette, sondern auch chemische Zusatzstoffe, Medikamente aus tierischen Lebensmitteln oder schlechte Fette. Im optimalen Fall denkt man also jedes Mal ganz genau darüber nach, ob der Bissen auf der Gabel wirklich in den Mund soll.“ Bewusstes Konsumieren hat noch nie geschadet und ist wirklich ein erfreulicher Trend, der sich nicht nur in der Ernährung widerspiegel. Weiterhin meint Cathrin:

Qualität, Zeit und Geld

„Mittlerweile achten immer mehr Menschen darauf, was sie zu sich nehmen und was nicht. Trotzdem fällt es in unserer Gesellschaft, die Leckereien im Überfluss bietet, schwer sich konsequent gesund zu ernähren. Es gibt dabei drei Komponenten zu beachten und selten schafft man es alle drei zu bekommen: Qualität, Zeit und Geld. Habe ich genug Geld, schaffe ich es qualitativ hochwertige Produkte ohne großen Zeitaufwand zu bekommen. Habe ich genug Zeit kann ich z.B. durch eigenen Anbau tolle Produkte erhalten ohne dabei arm zu werden. Möchte ich schnell und günstig essen, muss ich mit Abstrichen in der Qualität rechnen. Welche Nahrungsmittel wir zu einem Teil von uns machen, hängt also auch stark von den anderen Rahmenbedingungen ab."
Wohin das Ganze führt sehen wir an einem weiteren Trend der langsam nach Deutschland schwappt: Austronautenkost. Hersteller wie Huel oder Soylent bieten vollwertige Mahlzeiten in Pulverform. Meist günstiger als Alternativen kann man hier alle wichtigen Nährstoffe in kurzer Zeit zu sich nehmen. Wer weiß, vielleicht schauen wir in einigen Jahrzehnten zurück und wundern uns warum wir uns an stressigen Arbeitstagen Brötchen oder Pizza reingezogen haben. Dann gibt es in der Kaffeeküche flaschenweise Astronautenkost und wenn wir viel Zeit haben gönnen wir uns noch das Bio-Rind.“ Letztendlich bleibt es jedem von uns selbst überlassen, für was wir uns entscheiden, welchem Trend wir folgen und auch mit welchem Essen wir uns zufrieden geben. Sicher sind einige der Foodtrends sinnvoll und viele der exotischen Lebensmittel auch gesund, jedoch ist es viel wichtiger über die ganz alltägliche Ernährung nachzudenken. Natürlich heißt das nicht, dass man sich nicht auch mal eine kleine, leckere Sünde leisten kann. Mein Appell lautet dabei nur sich für jeden Bissen auf der Gabel bewusst zu entscheiden!“ – so Cathrin. Und dem stimmen wir absolut zu! Wir verlegen aber nun den Schwerpunkt von der Gabel eher auf den Löffel und möchten gerne einen aktuellen Trend (wenn man davon überhaupt noch reden kann) vorstellen, den auch Cathrin angesprochen hat: Bowl Food.

Verpasse keinen Trend mehr!

Egal ob Food-, Style oder Frisurentrend.

Food Bowls - leicht, gesund und energiereich

Das Essen aus Food Bowls wird in Deutschland immer beliebter. Oftmals bekannt vor allem aus Instagram, von irgendwelchen Fitnessgramern, die völlig perfektionierte Schüsseln im perfekten Oberkörper (Neid, Ende) darstellen.

Doch die Schüsseln können eigentlich viel, viel mehr als nur gut aussehen. Im Prinzip funktioniert es wie ein Baukastensystem, welches wir dir jetzt gerne vorstellen und hoffen, dass du dies dringend probierst! Die Food Bowl ist eine Art Power Proteine, gesunde Fette, nährstoffreiche Kohlenhydrate und Vitamine auf besonders geschmackvolle und ästhetische Weise herzustellen und zu servieren. Im Grunde ist es keine neue Ernährungsweise, aber eine neue Art der Essenszubereitung. Oder plakativ gesagt wie Jörg von EatThis: „Food Bowls sind einfach praktisch. Eine große Schüssel, eine Gabel und dann heißt es „guten Appetit“. Da kann man doch nicht nein sagen, oder?“ 


Buddha, Acai oder Smoothie?

Grundsätzlich unterscheiden sich Food Bowls in Buddha, Acai- und Smoothie-Bowls. Die typische Food Bowl zeichnet sich durch ihre Einfachheit aus. Denn im Grunde benötigt man für Bowl Food nichts weiter als die volle Schüssel, einen Löffel und verdammt viel Appetit. Der Trend kommt natürlich aus den USA und startete dort erst so richtig 2015. Dabei ist die Bowl im eigentlichen Sinne oft mehr als Essen, es ist ein Kunstwerk – vor allem im optischen Sinne. Oft wird die Food Bowl auch einfach nur Buddha Bowl genannt, weil man die Schüssel so dick und rund füllt wie Buddhas Bauch. Diese Schüsseln werden vor allem für Hauptgerichte verwendet. Während Acai- und Smoothiebowls eher leichte, meist süße Frühstücks- oder Snackbowls sind. Du kennst sie alle: diese farbenfrohen putzigen Schüsseln.

Die Grundregeln der Food Bowls

Kurz gesagt: alles rein was die erforderlichen Nährstoffe bringt, sprich Kohlenhydrate, Eiweiss, Fett und Vitalstoffe. Im Detail gesagt:
  • zu 15%: grünem Blattgemüse, zB Salate, Grünkohl oder Spinat
  • zu 20 – 30: vollwertige Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Vollkorngetreide oder Couscous
  • zu 30 bis 50%: aus Gemüse
  • und zu 10 – 20%: proteinreiche Lebensmittel wie Nüssen, Hülsenfrüchte oder Tofu
Die Bowl kann dabei sowohl gekochte Speisen als auch Rohkost enthalten und sollte in mundgerechte Stücke vorbereitet werden. Ach und sie muss übrigens nicht vegetarisch sein.

Drei Bowl Rezepte für den Mann

Dabei vertrauen wir ganz auf den Rat von Jörg. Dieser hat für die Snobtop-Leser folgende drei Rezepte vorgeschlagen. Food Bowls für morgens, mittags und abends.

Alle vorgeschlagenen Rezepte werden freundlicherweise von EatThis zur Verfügung gestellt.

Frühstücks-Acai Bowl

Die Acai Frühstücks-Bowl ist dein Kickstart am Morgen und versorgt dich gleich mal mit einer Reihe von Vitaminen. Zubereitung: Gefrorene Bananen, Acai-Pulver, Beeren, Ahornsirup und Kokoswasser in einen Mixer geben und auf zwei Schüsseln verteilen. Mit Granola, Kiwistückchen, frischen Beeren, Granatapfelkernen und Hanfsamen toppen. Zur genauen Beschreibung auf EatThis: click
  • 2 gefrorene Bananen (in Scheiben)
  • 3 EL Acai-Pulver
  • 3 EL frische oder TK-Beeren (z. B. Himbeere, Brombeere, Heidelbeere)
  • 1 EL Ahornsirup
  • 250 ml ungesüßtes Kokoswasser
  • 3 EL Granola
  • 1 Kiwi
  • ein paar frische Beeren
  • 2 EL Granatapfelkerne
  • 2 TL geschälte Hanfsamen

Grüne Super-Bowl

Die grüne Super-Bowl ist perfekt für wärmere Tage. Vollgepackt mit dem Besten, was der Frühling so hergibt, versorgt er dich mit Proteinen, Vitaminen und Kohlenhydraten aus braunem Reis und genial-einfach, leckeren Dressing. Zubereitung:
  1. Reis richtig zubereiten.
  2. Spargelenden abbrechen, Brokkoli in Röschen teilen. Spargel und Brokkoli im Topf mit Dämpfeinsatz 10 Minuten bissfest dämpfen, nach 5 Minuten Erbsen hinzugeben.
  3. Gurke mit dem Sparschäler in dünne Streifen hobeln und anschließend aufrollen. Avocado in Scheiben schneiden.
  4. Schwarze Bohnen mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Alle Zutaten für das Dressing zusammen mit 1 EL Wasser glattrühren.
  6. Gemüse in einer großen Bowl anrichten und mit dem Dressing übergießen.
  7. Hanfsamen im Mörser grob zerstoßen, Bowls mit Kernen toppen. Zur genauen Beschreibung: click
  • 200 g brauner Reis
  • 200 g grüner Spargel
  • 250 g Brokkoli
  • 200 g Erbsen (frisch oder TK)
  • 1/2 Gurke
  • 1 Avocado
  • 150 g Baby-Spinat
  • 200 g gekochte schwarze Bohnen
  • 1/4 TL Salz
  • 1/4 TL schwarzer Pfeffer
Für das Dressing:
  • 2 EL Mandelmus oder Tahin
  • 2 EL Apfelessig
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Ahornsirup
  • 1/4 TL Salz
  • 1 EL Hanfsamen
  • 1 EL Kürbiskerne geröstet

Die würzige Bibimbap-Bowl

Zum Schluss wird es würzig. Mit der traditionellen Bibimbap-Bowl versorgst du dich nicht nur mit den besten Vitaminen, sondern auch mit wirklich gutem Reis. Das Dressing gibt dir garantiert den Rest! Zubereitung: Den Reis un die Gerste gut vermischen und mit der 1,5-fachen Menge Wasser mit geschlossenem Deckel aufkochen. 2 Minuten darf das Ganze sprudelnd kochen, danach bitte auf niedrigste Hitze schalten und 40 Minuten ausquellen lassen. Spinat mit kochendem Wasser überbrühen, dann 2 Minuten stehen lassen. Abgießen, gut ausdrücken und mit den übrigen Zutaten vermengen. Warm halten nicht vergessen! Pilze in Scheiben schneiden. Öl in eine heiße Pfanne geben und die Pilze 10 Minuten bei mittlerer Hitze braten, dann mit Salz und Pfeffer würzen. Seitan danach in feine Scheiben schneiden und Öl in eine heiße Pfanne geben. Seitan 3-4 Minuten unter Rühren scharf anbraten. Mit Sojasauce ablöschen, aus der Pfanne nehmen und warm halten. Karotte und Gurke in feine Stifte schneiden, Radieschen in Scheiben schneiden. Kraut in feine Streifen schneiden. Karotte bissfest dämpfen. Alle Zutaten für das Dressing gut verrühren. Bowl mit allen Zutaten anrichten, mit Sesam toppen und mit dem Dressing (separat) servieren. Vor dem Essen alles gut vermengen. Zur genauen Beschreibung: click
  • Für den Reis
    • 100 g brauner Rundkorn-Naturreis
    • 1 EL schwarzer Reis
    • 2 EL Gerste oder Dinkel
    Für den Spinat
    • 100 g Spinat
    • 2 TL Sesamöl
    • 1 TL Sojasauce
    • 1 TL Sesam
    Für die Shiitake
    • 50 g frische Shiitake (optional getrocknete, aber vorher einweichen)
    • 1 TL Öl
    • Salz, Pfeffer
    Für den Seitan
    • 50 g Seitan
    • 1 TL Öl
    • 2 TL Sojasauce
    Für das Gochujang-Dressing
    • 2 EL Gochujang-Paste
    • 1 EL Sesamöl
    • 1 EL Wasser
    • 1 EL gerösteteter Sesam
    • 2 TL Reis- oder Apfelessig
    Außerdem
    • 100 g Kimchi
    • 1 Karotte
    • 1/4 Salatgurke
    • 1 Handvoll frischer Sojasprossen
    • 1 Handvoll frisches Rotkraut
    • 2 Radieschen
    • 2 EL Sesam

Über Cathrin: Cathrin bloggt auf Stuttgart-isst über alles rund um das Thema Restaurants, Cafés, Bars und Konditoreien in Stuttgart. Sie ist immer auf der Suche nach dem besten, neusten und ausgefallensten Essen in der Region. Über Jörg: Jörg und Nadine betreiben gemeinsam den Blog EatThis und sind wahre Food Addicts. Fast jedes Rezept ist selbst getestet oder sogar eigens kreiert und wurde wunderschön in Szene gesetzt.

Bilderquellen: Infografik: Sarah Renziehausen / feiertaeglich Food Bowls: EatThis Weitere tolle Rezepte findest du beispielsweise auf Pinterest.Hast du Fragen oder Anmerkungen zu den Rezepten? Dann stell diese einfach hier in den Kommentaren und Jörg wird dir gerne weiterhelfen! 

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