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Lifestyle

Das perfekte Steak – so gelingt es dir Zuhause


Ein Leibgericht der Männer - das Steak. Wie es dir zuhause gelingt und wichtige Tipps der Profis, hier in unserem Guide.

3 Mai 2017
wie gelingt dir dein steak
Artikel im Beitrag

Wie gelingt das perfekte Steak?

Fragt man die meisten Männer nach Ihrem Lieblingsgericht, hört man die gleiche Antwort – Steak. Dabei ist es sowohl einfach als auch lecker. Mit wenigen Schritten bekommt man das beste der Kuh auf seinen Tisch. Dennoch gibt es ein paar Tipps dabei zu beachten. Angefangen bei der Wahl des Fleisches, bis zur Zubereitung. Wir zeigen dir Schritt für Schritt den Weg zum Chefkoch. Wir waren in „Die Fleischerei“ in Lippstadt und haben den Profis über die Schulter geschaut. Vorsicht, die nachfolgenden Zeilen können Hunger erzeugen! Wir wünschen dir jetzt schon guten Appetit.

Das richtige Fleisch

An erster Stelle steht natürlich die Frische und die Qualität deines Fleisches. Bei der Frische vertrauen wir in der Regel unserem Metzger. Ein 1×1 zum entsprechenden Cut findest du auf Meat In. Gerade im Bereich von Steak und Roastbeef ist es so, dass die jeweilige Marmorierung dir sehr viel über die vorhandene Fleischqualität aussagen kann. Du möchtest dein Steak selbstverständlich zart und weich, damit es seinen besten Geschmack entfalten kann. Gerade hierfür ist es zwar notwendig mageres Fleisch zu haben, doch sollte es immer noch einen gewissen Fettanteil haben, der für die Zartheit des Fleisches schlussendlich verantwortlich ist. Genau darüber gibt dir die Marmorierung Auskunft, denn diese zeigt dir wie und in welchem Maße das jeweilige Fleischstück durch so genannte Fettfasern durchzogen ist. Natürlich gibt es von Tier zu Tier teilweise erhebliche und große Unterschiede. Doch kannst du dir sehr einfach merken, dass ein Fleisch immer zarter wird, je höher und größer die Marmorierung ist. Besitzt also ein Fleisch relativ viele Fettfasern, so wird es auch nach dem Braten oder Grillen sehr zart und toll schmecken und munden.

Txogitxu

In Die Fleischerei verwenden Mario Lorek und Christian Hevesi am liebsten alte Kühe. Auch wenn du jetzt Probleme hast, den Namen auszusprechen. Das Fleisch aus dem Baskenland wird es dir mit Geschmack zurück zahlen. Besonders die nachhaltige und artgerechte Haltung überzeugen zusätzlich. Imanol Jaca verwendet nur Milchkühe, die ein langes gutes Kuhleben hatten. Zwischen 13 und 19 Jahre leben die Tiere als Nutztiere auf der Weide. Das ist ein sehr großer Unterschied zu den USA oder Argentinien, denn dort wird das Fleisch meist innerhalb eines Jahres in Form von Mast gezüchtet. Durch das lange Leben entsteht die einzigartige Marmorierung des Fleisches. Das Lifestlyle Portal wanted.de hat sich das Steak im Detail angeschaut und teilt unsere Meinung zum exzellenten Geschmack!

steak perfekt braten

Pfanne oder Grill?

Bevor du das Fleisch braten willst, noch zwei wichtige Tipps. Ein gutes Steak sollte zwischen 2 cm – 3 cm sein und auf Zimmertemperatur gebracht werden. Hole es also mit ein wenig Vorlaufzeit aus dem Kühlschrank, bevor du es erhitzt. Optimal sind 22-23 Grad. Aber warum? Stell Dir vor, du legst ein 6 Grad kaltes Steak aus dem Kühlschrank direkt in die Pfanne. Außen wirkt starke Hitze auf das Fleisch ein, da du eine schöne Kruste erhalten willst. Innen ist das Fleisch allerdings eiskalt und es dauert sehr lange, bis die Wärme weiter nach innen vordringen kann. Irgendwann ist an der Außenseite das gewünschte Ergebnis erzielt – eine braune Kruste, doch im Kern ist das Steak noch immer kalt. Da unser Fleisch aus dem Baskenland stammt, empfehlen wir dir auch die baskische Zubereitung. Daher nutzen wir die Pfanne zum braten. Dazu solltest du die Pfanne sehr gut vorheizen. Butter oder Öl brauchst du nicht, solang du eine gute Pfanne hast. Jetzt jede Seite ca. 90 Sekunden bei voller Hitze anbraten.

beim braten salzen

Wenn du die erste Seite gebraten hast und das Steak gewendet hast, kannst du jetzt das Steak salzen. Es reicht wenn du eine Seite salzt, aber dabei musst du dich nicht zurückhalten. Bedecke die Seite mit Salz und lass die andere Seite des Steaks weitere 90 Sekunden in der Hitze. Beim salzen gibt es verschiedene Meinungen. Ob du nun vor oder nach dem braten salzt. Diese Diskussion scheint ungeklärt in der Küchenwelt. Wir empfehlen dir das salzen beim braten und waren beim Probeessen überzeugt. Jetzt hol dir dein Lieblingsstück aus der Pfanne und lass es noch ca. 5 Minuten ruhen, bevor es dann zum nächsten Schritt geht. Das Wichtigste wäre geschafft.

Rare, Medium, Well Done?

Diese Entscheidung bleibt natürlich dir überlassen. Wir mögen es am liebsten Medium, aber es gibt natürlich einfache Tricks, den Gargrad zu bestimmen. Nach dem Braten und dem Ruhen, kommt dein Steak bei ca. 150´C für 7 Minuten in den Ofen. Dabei bleibt die Salzkruste weiterhin auf dem Steak! Nachdem du es aus dem Ofen geholt hast, das Steak noch abklopfen, damit sich das Salz löst. Um nun zu wissen, welchen Gargrad dein Steak hat, hilft dir der Handballentest. Bei dem kannst du mit dem Finger die Konsistenz des Steaks testen und diese mit der deines Handballen vergleichen:

  • Rare – Lege deinen Daumen und deinen Zeigefinger zusammen und drücke unterhalb des Daumens.

  • Medium Rare – Lege deinen Daumen und deinen Mittelfinger zusammen und drücke unterhalb des Daumens.

  • Medium Rosa – Lege deinen Daumen und deinen Ringfinger zusammen und drücke unterhalb des Daumens.

  • Well Done – Lege deinen Daumen und deinen kleinen Finger zusammen und drücke unterhalb des Daumens.

Gargrad mit dem Thermometer

Der Handballentest ist für Laien und nicht zwingend genau. Schließlich ist er nur ganz schwer perfekt umsetzbar, denn jede Rasse, jeder Muskel und jede Reifeform hat Einfluss auf die Haptik des Fleisches. Wir empfehlen dir daher ein gutes Thermometer für dein Fleisch. Denn der Schlüssel zu deinem Glück liegt in der Kerntemperatur. So erreicht diese 48 Grad bei rare, 54 Grad bei medium rare, 58 bis 64 Grad bei medium und 74 bis 76 Grad bei well-done.

dein steak anrichten

Dein Steak anrichten

Ein gutes Steak brauch nicht viel Schnickschnack. Die Beilagen sind meist klassisch auf Kartoffelbasis. Ob gestampft, gebraten oder aus dem Ofen. Da belassen wir dir die Entscheidung. Beim anrichten des Steaks empfehlen wir dir, noch ein wenig Pfeffer. Dazu dein Stück Fleisch in Scheiben tranchieren und mit hochwertigen Pfeffer überstreuen. Fertig! Mehr brauch dein Steak nicht. Denn zu viele Gewürze oder Aromen nehmen dir den klassischen Geschmack des Fleisches, den du dir unbedingt erhalten solltest. Guten Appetit!

Salz und Pfeffer

Da du beim Steak nicht viele Gewürze brauchst, sollten die ausgewählten dann auch eine hohe Qualität haben. Du würdest ja auch kein Johnnie Walker Blue Label mit Cola mischen. Für den Pfeffer reisen wir nach Kambodscha. Kampot Pfeffer zeichnet sich durch sein erdiges, harzig-warmes Aroma aus, das stark vom Duft nach Kräutern wie Eukalyptus, Thymian und Minze geprägt ist. Kurze Zeit nach dem Mahlen offenbart er obendrauf noch frische, zitronenartige Noten. In Kampot werden die Pfefferkörner in einem sehr frühen Reifestadium geerntet. Am Strauch haben sie dann einen grün-gelblichen Farbton. Bei der Trocknung in der Sonne Kambodschas setzt ein Fermentationsprozess ein, der die Körner schwarz werden lässt. Anschließend werden die Pfefferfrüchte gereinigt und in einem aufwendigen Prozess von Hand verlesen.

dein salz zum steak

Dein Salz haben wir aus Hawaii. Schwarzes Hawaii Salz bekommt die charakteristische Färbung von der zugesetzten Aktivkohle, die für einen angenehm milden Geschmack sorgt und aus Kokosnüssen gewonnen wird. Zudem kann die Kohle auch antioxidativ und verdauungsfördernd wirken. Dass im schwarzen Hawaii-Salz Lava oder vulkanische Asche enthalten sind, ist allerdings nicht mehr als ein Märchen. Neben seinem ganz eigenen Geschmack verleiht das schwarze Hawaii-Salz deinen Speisen auch eine exotische Optik.

Deine Checkliste zum Steak

Einfach für dich zusammen gefasst, alle Tipps auf einen Blick:

  1. Steak auf Zimmertemperatur bringen

  2. Pfanne erhitzen

  3. Jede Seite ca. 90 Sekunden anbraten

  4. Nach dem Wenden, eine Seite salzen

  5. 5 Minuten ruhen lassen und Ofen auf 150´C heizen

  6. Im Ofen ca. 7 Minuten garen

  7. Salz abklopfen, tranchieren, pfeffern

die crew der fleischerei

Die Fleischerei

„Geile Steaks, Spareribs die vom Knochen fallen, Burger, hausgemachte Pommes, eine exklusive Getränkeauswahl und eine urbane, durchgewürfelte Einrichtung.“ So beschreibt Teilinhaber Mario Lorek sein neustes Projekt. Also amerikanisches BBQ mit lokalen Produkten und hauseigenen Rezepten. Wenn du Fleischliebhaber bist, kannst du es dir in der Fleischerei richtig gut gehen lassen. Nach dem Essen empfehlen wir dir übrigens den New York Cheesecake! Und danach geht´s auf einen Gin & Tonic oder Old Fashioned an die Bar. Besonders wenn du aus Lippstadt oder Umgebung kommst, ist ein Besuch eigentlich Pflicht.

outfit für dein essen
Denimjacke von Brosbi

Bjoern
Björn Decker

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