Lifestyle

Die Zukunft der Printmedien?


24 Nov 2016

Das Quarterly Magazin – Die Zukunft der Magazine

Dieser Beitrag entstand in Unterstützung mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Trotz der Tatsache, dass wir uns als Vertreter der Onlinemedien sehen und wir uns als Onlinemagazin präsentieren, heißt das nicht, dass wir privat nur digitale Magazine lesen – ein neuer Grund hierfür ist das Quarterly Magazin. Wir sind Fans verschiedener Print-Magazine vor allem die Magazine Monocle, The Rake und die Heritage Post haben es uns angetan. Was haben diese drei Zeitschriften gemeinsam? Sie sind an spezielle Zielgruppen gerichtet und sind inhaltlich und redaktionell sehr gut aufgestellt.

Zu diesen Dreien wird sich in nun eine weitere Publikation hinzugesellen – das FAZ Quarterly Magazin.

Das große Thema – die Zukunft

Das brandneue Magazin setzt sich fast ausschließlich mit der Zukunft auseinander. Es handelt sich jedoch nicht um eine esoterische oder philosophische Zeitschrift. Es richtet sich an Menschen mit Weitblick, die vor der Zukunft nicht ängstlich die Augen verschließen, sondern ihr mit freudiger Erwartung entgegentreten. Beinhaltete Themen wie Mobilität, Partnerschaft oder künstliche Intelligenz sind nur wenige Überschriften von Bereichen die zukünftig eine Rolle spielen werden.

Das FAZ Quarterly Magazin ist zum Glück nicht so überflutet von Werbung und Reklame, wie es bei anderen Zeitschriften mittlerweile der Fall ist. Die Redaktion des Magazins stützt sich auf ihre größte Gabe – gut recherchierte Artikel zu schreiben und daher ist genau das die große Stärke dieser Zeitschrift. Das Layout ist außerdem von einem einfachen aber modernen Layout geprägt. So schafft es der Text nicht um Aufmerksamkeit kämpfen zu müssen, sondern wird stets bestmöglich präsentiert.

Doch was genau macht den Reiz des FAZ Quarterly aus? Ich denke es sind die vielfältigen Sichtweisen, die auf unterschiedlichsten Weise verschiedene Themen betrachten. Denn als Autoren wurden die verschiedensten Personen aus Wirtschaft, Mode, Politik, Kunst und Literatur gewonnen.

Was ist die Zukunft der Mobilität?

Eines der Highlights in der ersten Ausgabe war der Artikel über die Mobilität der Zukunft. Hier wird daher auf das Problem der allgegenwertigen Nutzung des Autos eingegangen, doch anstatt Elektromotoren oder sauberere Motoren zu fordern, wird dieser kurze Auszug ein Appell an jeden Einzelnen. Denn das Fahren eines eigenen Autos ist für viele Menschen in Deutschland mittlerweile zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Die Bequemlichkeit das Auto dem Fahrrad oder der Straßenbahn vorzuziehen ist daher fest in unserer Gesellschaft verankert. Aus diesem Grund wird kein Autoverbot in den Innenstädten, sondern eine Veränderung des Verhältnisses zu seinem Auto gesehen. Das Lenken eines Autos soll wieder etwas Besonderes werden, denn Autos sollen nicht alle anderen Verkehrsmittel ersetzen. Mit anderen Worten – Automobile sollen wieder zurück zu den herrlich unkomplizierten und unvernünftigen Fahrzeugen, die sie einst waren. Sie sollen einfach schön sein und Emotionen wecken. Kurzum – wie in alten Zeiten.

Fazit

Das FAZ Quarterly bringt also dringend benötigten frischen Wind auf den deutschen Magazinmarkt und sollte es leicht schaffen Leser für sich zu gewinnen. Ein Magazin, das es daher mühelos schafft eine Lücke zu füllen. Wir freuen uns auf Ausgabe zwei! Hier geht es zum Abo-Service der FAZ Quarterly.

Gewinnspiel

Wir verlosen 5 Ausgaben des Quarterly Magazins!

Was müsst ihr dafür tun?

Kommentiert bis 23:00Uhr am 27.11.2016 diesen Artikel – wichtig: hinterlasst eure Email-Adresse.

Die 5 Gewinner werden am Montag gezogen und angeschrieben.

Viel Glück!


Fabian
Fabian Festner

  • Sven

    Hört sich gut an! Würde ich gerne mal reinlesen 🙂

  • Nils

    Ein Intelligenzblatt, das den Geistesmenschen mit dem Modemenschen verbindet! Klasse Format, wäre es wert reinzulesen!

  • Jerome

    über Qualitäts­journalismus

    Historisch gesehen ist Journalismus in einer immer komplexer werdenden Gesellschaft entstanden, in der sich räumliche Horizonte weiteten und sich ein Bewusstsein dafür bildete, dass die Zukunft offen und gestaltbar ist. Bislang ist es der Journalismus, der die Menschen mit Neuigkeiten aus der Welt versorgt, sie durch gut recherchierte und erzählte Geschichten interessiert und fasziniert. Das bringt zum Beispiel nicht nur dem Leser einer Zeitung oft ein Lesevergnügen, es sorgt auch für die Synchronisation unserer Gesellschaft.
    Journalisten beobachten die Welt mit der Zielsetzung, das Ergebnis ihrer Beobachtung professionell aufzubereiten und es als Bericht wieder in die Gesellschaft einzuspeisen. Diese Informationen machen es möglich, uns in einer komplexen Lebenswelt zu orientieren, uns der eigenen Zugehörigkeit zu dieser Welt zu vergewissern.
    Qualitätsjournalismus könnte heißen, Lesern Informationen und Ideen zu vermitteln, die für sie äußerst hohen Neuigkeits- und Nutzwert haben. Dabei stellte sich in der Zusammenschau all vieler Studien heraus, dass es die eine gültige Definition von Qualitätsjournalismus nicht gibt: Jeder Journalist, der halbwegs bei Sinnen ist, wird von sich behaupten, er und/oder das Medium, in dem er arbeitet, achten auf interessante Berichterstattung, ob diese nun der realen täglichen Arbeit entspricht oder nicht.
    Das Internet hat dem professionellen Qualitäts­journalismus einen bunten Strauß an publizistischen Aktivitäten an die Seite gestellt, bei dem Amateure zu Autoren werden, die eine moment­orientierte Bericht­erstattung praktizieren. Den Erfolg von Journalismus kann man nicht messen, an wie viele Klicks ein Artikel erhält, sondern wie stark die Öffentlichkeit informiert wird. Dazu braucht es intelligente und kreative Menschen, die um die Ecke denken, den Blick für das Große Ganze besitzen und die heute wissen, was Leser morgen wirklich lesen wollen.
    Das ist zunächst eine Ergänzung, die eine spannende Herausforderung bekannter Öffentlichkeits­konzepte bedeuten und die Herstellung von Inhalten demokratisieren kann. Doch sie hat Konsequenzen: Wie lässt sich ein professionell angelegter Qualitäts­journalismus noch finanzieren, wenn Informationen im Netz zur Commodity werden und kostenlos zu haben sind?

  • Björn

    Eine Empfehlung schlage ich nicht aus.

  • Tim

    Würde ich gerne mal reinlesen. WP

  • Matthias

    Ich bin zwar leider knapp zu spät, aber ich würde gern auch noch etwas beitragen und vielleicht drückt ihr ja ein Augen zu 🙂 Ein weiteres Problem der Printmedien ist, dass sie sich nicht mit interaktiven Inhalten erweitern lassen, wie es beispielsweise mit Beiträgen in digitalen Ausgaben anderer Zeitschriften (z.B. die GQ) passiert. Außerdem muss der Konsument zum Kauf immernoch die Wohnung verlassen, was im Zeitalter von unkomplizierten Ondemantangeboten immer mehr geschmäht wird. Die Onlineangebote halten eigentlich alle Trümphe in der Hand, da die Artikel sowohl digital als auch in traditioneller Form gleich sind. Das Einzige, das digitale Magazine nicht ersetzen können, ist das Gefühl ein gedrucktes Medium in den Händen zu halten, was für mich manchmal noch schwer wiegt.
    Macht weiter so, das neue Layout ist super!

    Grüße

    Matthias

  • Babette Staiger

    Es ist eine Zeitung wie die FAZ, die sich ein volles Werbebudget leisten kann, um mit diesem Magazin und dieser Marketingstrategie an den Start zu gehen. Sehr löblich, aber eben elitär. Ich halte es nach wie vor für eine Art unausgesprochene Ideologie, dass nur gebildete Menschen mit Zukunftsthemen und gut recherchierten und geschriebenen Artikeln dazu klarkommen. Auch die sogenannten „popligen“ Regionalzeitungen müssten an Geld kommen, um Online- und Offline-Journalismus sinnvoll zu verbinden. Gerade in diesem Bereich kann man nicht davon reden, dass kleine Blogger, amateurhafte Onlinemagazine u. ä. den Informationsbedarf decken können. Was die FAZ hier pobt, das sollte auch in anderen Printmedien die Köpfe zu Bienenstöcken mache.

    • Maximilian Kiechle

      Danke für dein Comment.
      Hoffe du meinst mit „kleine Blogger, amateurhafte Onlinemagazine“ nicht uns. 😉

  • Tim

    von diesem Gewinnspiel hat man nie mehr was gehört. Bei 4 Gewinnern und 4 Teilnehmern müssten ja alle gewonnen haben?! janu..

    • Maximilian Kiechle

      Servus Tim, richtig. Alle 4 haben gewonnen. 😉

      LG
      Max

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